Am 4. November 2008 wird in den Vereinigten Staaten von Amerika der neue US-Präsident gewählt. Das Rennen um den Nachfolger von George W. Bush, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren durfte, wird zwischen dem Demokraten Barack Obama und dem Republikaner John McCain entschieden. Wer wird am Ende vorne sein? Hier findest du einige interessante Infos sowie Quoten der Bookies...
Die Wahl des 44. Präsidenten der USA lässt wohl niemanden kalt. Wohl keine andere Wahl auf diesem Globus wird von so vielen Menschen beobachtet und beurteilt wie jene um den neuen US-Präsidenten. Der 4. November dieses Jahres ist daher bei Vielen im Kalender mit Rotstift markiert.
Rund drei Wochen vor der Wahl hat der demokratische Kandidat Barack Obama laut Umfragen einige Prozentpunkte Vorsprung auf seinen republikanischen Rivalen John McCain. Doch dieser gibt sich naturgemäß kämpferisch. Der Kriegsveteran baut vor allem noch auf das Wahlkampffinish und das letzte TV-Duell diesen Mittwoch (ORF2 hat auch dieses Duell live übertragen). Die ersten beiden TV-Duelle konnte Barack Obama für sich entscheiden. Der Kandidat der Demokraten punktet vor allem mit Wirtschaftsthemen. Angesichts der herrschenden Finanzkrise ein Thema das alle betrifft. Aber auch bei spontanen Wortduellen erwies sich Obama als sattelfest, während sich McCain vor allem beim zweiten TV-Duell einige Ausrutscher leistete und zeitweise sehr nervös wirkte. Und auch die dritte TV-Konfrontation sah Obama als Sieger, obwohl McCain mit scharfen Angriffen auf den demokratischen Kandidaten zu punkten versuchte.
Barack Obama hat also gute Chancen als erster schwarzer Präsident ins weiße Haus einzuziehen. Ein weiterer Pluspunkt des Demokraten ist wohl sein Vize Joe Biden. Während man Biden im Ernstfall die Präsidentschaft zutraut, gilt das für seine republikanische Widersacherin Sarah Palin nicht unbedingt. Als McCain Ende August Palin, die Gouverneurin des US-Bundesstaates Alaska, als Vizepräsidentin nominierte, sahen viele darin einen klugen Schachzug McCains. Mittlerweile könnte sich der republikanische Spitzenkandidat damit ein Eigentor geschossen haben. Nur 46 Prozent halten sie für befähigt, im Ernstfall - etwa im Todesfall von John McCain - das Ruder übernehmen zu können. Angesichts einiger ihrer Aussagen ein immer noch beachtlich hoher Wert. So wusste Palin beispielsweise nicht über die „Bush-Doktrin“ (Anm.: präventive Militärschläge gegen eine vermutete Bedrohung zu führen) bescheid.
Neben den beiden Spitzenkandidaten Obama und McCain könnte eventuell Bob Barr eine entscheidende Rolle zukommen. Barr, ein ehemaliger Abgeordneter und Kandidat der Libertarian Party, gilt für konservative Wähler als recht attraktive Alternative und es wäre daher denkbar, dass er John McCain wertvolle Stimmen in einigen Bundesstaaten abnehmen könnte. Für die Green Party ist mit Cynthia McKinney ein ehemaliges Mitglied des Repräsentantenhauses am Start und als unabhängiger Kandidat tritt Ralph Nader an. Nader hatte schon in den Jahren 2000 und 2004 für das Weiße Haus kandidiert und erhielt dabei 2,7% beziehungsweise 0,4% der Stimmen.
Was sagen die Bookies? Welche Quoten werden angeboten?
Interwetten, Bwin und
Sportingbet bieten interessante Quoten auf die US-Wahl 2008 an.
Als Favorit bei allen Wettanbietern gilt der demokratische Kandidat Barack Obama. Interwetten zahlt momentan für einen Wahlsieg von Obama 1,25. Auf McCain ist die Quote bei Interwetten bei 3,20.
Wer auf einen Sieg McCains tippen möchte, der ist bei Bwin besser aufgehoben. Bwin zahlt für einen Wahlsieg des Republikaners 5,25. Sportingbet immerhin auch noch 5,00.
Bwin und Sportingbet bieten auch noch Specials auf Bundesstaaten an, sprich ob Demokraten oder Republikaner in einem bestimmten Bundesstaat vorne liegen.
Wetten mal anders auf politische Ereignisse kann unserer Meinung nach auch ganz reizvoll sein - einfach mal versuchen - spannend wird die US-Wahl auf jeden Fall werden. Mit einer Wette kann man den Reiz noch etwas erhöhen.