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Wettsteuer

Die Wettsteuer ist sicherlich ein Thema bei dem Wettanbieter und Sportwetter nicht weghören können, da es beide im gleichen Maß betrifft. Lange Zeit musste sich weder die eine noch die andere Gruppe damit auseinandersetzen. Bis zum Jahr 2012. Mit Ende Juni 2012 hat der Deutsche Bundestag jedoch eine neue Regelung und Änderung des Rennwett- und Lotteriegesetzes getroffen. Mitbetroffen bei dieser Entscheidung: Die Besteuerung von Sportwetten.

Das Wichtigste zur Wettsteuer am Anfang:

  • Die Wettsteuer wird direkt vom Buchmacher an den Fiskus abgeführt(du musst dafür nichts machen!)
  • Es gibt 3 Möglichkeiten wie Bookies mit Steuern umgehen:
  • Beispiel: du spielst eine Wette mit 100€ Einsatz mit der Quote von 2,00
  1. Der Wettanbieter übernimmt die Steuer für dich – von deinen Wetten wird nichts abgezogen
  2. Abzug von 5% Steuer auf deinen WETTEINSATZ – 100€ Einsatz = 5€ Wettsteuer
  3. Abzug von 5% Steuer von deinem WETTGEWINN – 100€ Einsatz bei Quote 2,00 = 200€ Gewinn = 10€ Wettsteuer
  • In allen 3 Fällen führt der Wettanbieter 5€ an Steuern an den Fiskus ab

Was erwartet dich in diesem Artikel?

  1. Wettanbieter ohne Wettsteuer
  2. Erklärung zum Thema 5 % Steuer auf Sportwetten
  3. Rückzug mancher Anbieter aus Deutschland
  4. Wettsteuer wird vom Einsatz oder Gewinn abgezogen
  5. Vorteile der Wettsteuer

Gibt es Wettanbieter ohne Wettsteuer?

Diese Wettanbieter berechnen die 5% Wettsteuer nicht:
tipico logo klein  2004 in Deutschland gegründet
 zu Tipico
comeon_logo  2010 in Skandinavien gegründet
 zu ComeOn
betsafe_logo_small  Gründung im Jahr 2006
 zu Betsafe
mobilbet klein logo  2014  gegründet
 zu Mobilbet
expekt logo klein  Gegründet 1999, Ü-1,5 Mil. Kunden
 zu Expekt

Ab Juni 2012 gelten für private wie auch für staatliche Sportwetten-Anbieter die selben Regeln. Der Wetteinsatz ihrer Kunden wurde von nun an mit 5% besteuert. Natürlich besitzt dieses Gesetz auch für alle Online-Sportwetten, die über das Web getätigt werden, Gültigkeit . Seitdem wird heftig diskutiert wie man damit umgehen kann und vor allem soll. Die Buchmacher, die du in der Liste über diesem Absatz siehst, geben die 5 % Steuer nicht an ihre Kunden weiter, was natürlich extrem positiv zu betrachten ist. Im weiteren Verlauf des Artikels findest du auch noch andere Methoden, wie die Buchmacher mit der Thematik umgehen.

Aus unserer Sicht und vermutlich auch aus deiner Sicht, sind die Wettanbieter die Besten, die die komplette 5-prozentige Wettsteuer selbst stemmen. Hier fällt uns ein Name im besonderen ein: Tipico. Ohnehin ist das Unternehmen, das viele von euch dank der Werbekampagne mit Oliver Kahn und seiner Safe Hands Army kennen, ein funkelnder Stern am Wettanbieter Himmel. Zusätzlich bietet der Anbieter eines der besten Bonus Angebote an, da der 100% bis zu 100€ Bonus durch seine fairen Bedingungen punkten kann. Hier gibt es die Tipico Bonus Erklärung für alle jene, die sich die Details zur Promotion ansehen wollen.

Aber nicht nur Tipico übernimmt die vollen Kosten der Wettsteuer. ComeOn, Expekt, Mobilbet und Betsafe tun es ihnen gleich. Hier musst du keine 5-prozentige Wettsteuer entrichten. Bei all diesen genannten Namen übernimmt das der Wettanbieter selbst. Das bedeutet für dich als deutschen Kunden nichts ausser, dass du einfach sorgenlos deine Wetten platzieren kannst. Weder deine Gewinne noch deine Einsätze werden hier zusätzlich belastet.

Was bedeutet die Wettsteuer für mich?

Mit dem Gesetz aus dem Jahr 2012 hat die Wettsteuer natürlich auch dich als potentiellen Sportwetter getroffen. Konntest du bis dahin ohne Zusatzkosten deine Wetten platzieren, egal ob in Wettshops oder im Internet, hieß es danach pro Wetteinsatz 5% an Wettsteuer abzudrücken. Bei einer Wette mit einem Einsatz von 100€ bedeutet das, dass du im eigentlichen Sinn nur 95€ spielst, der restliche Betrag geht für die Wettsteuer drauf.

Natürlich ist das bitter. Spielst du beispielsweise mehrere Wetten mit so einem hohen Einsatz summiert sich der Betrag schnell und fällt doch ordentlich ins Gewicht. Die Frage ist nur: Was ist die Alternative?

Natürlich kannst du im Zuge der erhöhten Kosten seltener wetten oder komplett damit aufhören. Willst du das aber nicht, dann kannst du dich auch am Wettanbieter-Markt umsehen und dich erkundigen wie die Sportwetten-Welt auf die Wettsteuer reagiert hat. Nicht jeder Bookie handhabt dieses Thema auf die selbe Art und Weise und während die Einen dem deutschen Wettmarkt den Rücken gekehrt haben, haben andere anschließend besonders viel Kundenfreundlichkeit bewiesen.

5%-Wettsteuer – die Konsequenzen für Deutschland

Nach dem lauten Aufschrei am Wettmarkt ist man schnell zur Alltagsroutine zurückgegangen. Die Frage war nur: Wie soll man aus Wettanbieter-Sicht mit der fünfprozentigen Wettsteuer umgehen. Für viele war die Frage zwar schnell geklärt, die Reaktionen fielen dennoch recht unterschiedlich aus.

Bewährte Player, wie der englische Wettanbieter William Hill, haben sich nach der Gesetzesnovelle aus dem deutschen Wettmarkt zurückgezogen. Dass es dabei auch solche Größen wie William Hill trifft zeigt, dass es durchaus um einiges geht.

Doch William Hill war nicht das einzige Unternehmen. Auch 888sport, SBObet, Paddypower, SuperLenny oder Youwin konnten oder wollten nicht weitermachen. Bitter für den deutschen Markt, aber immerhin sind diese Bookies dem österreichischen und/oder dem Schweizer Markt erhalten geblieben. Welche Anbieter es noch auf dem deutschsprachigen Markt gibt, erfährst du bei unserem Wettanbieter Test.

Doch auch für Wettbörsen hatte diese Entscheidung Folgen. An sich sehen sich Wettbörsen ja nicht als Buchmacher sondern lediglich als Vermittler zwischen Wetten und dem Nutzer. Aufgrund von Unsicherheiten und von möglichen Strafzahlungen haben sich beispielsweise die Wettbörsen Betdaq und Betfair ebenso wie die vorher genannten Buchmacher vom deutschen Markt zurückgezogen. Keine Sorge, ausgestorben ist die deutsche Sportwettenwelt dennoch nicht. Es gibt immer noch massig Anbieter die sich dafür entschieden haben mit dem Thema anders umzugehen.

So gehen Wettanbieter mit der 5% Wettsteuer um:

Wie bereits erwähnt, einige Bookies sind vom deutschen Markt verschwunden. Andere haben gelernt mit der Gesetzesänderung umzugehen. Logischerweise ist es für viele naheliegend gewesen, dass man die Zusatzkosten einfach an die Kunden weitergibt:

  • Der Kunde platziert eine Wette mit 100 Euro Einsatz und zahlt mit der Summe auch gleich die fünfprozentige Wettsteuer. Sprich, ihm bleiben 95 Euro seines Einsatzes, die restlichen fünf Euro sind der Wettsteuer zum Opfer gefallen. Die gegenständlichen 5 Euro Wettsteuer in diesem Beispiel werden natürlich direkt vom jeweiligen Wettanbieter an den Fiskus abgeführt!
  • Eine weitere Option ist die Besteuerung der Gewinne. Gewinnst du deine Wette, dann werden dir 5% von deinem Bruttogewinn abgezogen. Der Vorteil an dieser Variante ist aber, dass du lediglich zur Kusshand kommst, wenn du deine Wette gewonnen hast, bei verlorenen Wetten übernimmt der Wettanbieter die Steuerbelastung.
  • Oder der Wettanbieter übernimmt die Kosten komplett, sprich, für dich bleibt alles beim Alten und es gibt keinerlei Zusatzkosten auf die du achten musst.

Wie du siehst, die Handhabe ist hier von Bookie zu Bookie verschieden. Folgende Bookies etwa ziehen die Steuer von deinem Einsatz oder Gewinn ab:

Wettanbieter die 5% von deinem Einsatz abziehen:
mybet-small  5% vom Wetteinsatz
bet-at-home-small  5% vom Wetteinsatz
sportingbet-small  5% vom Wetteinsatz
Wettanbieter die 5% vom Gewinn abziehen:
bet365-small  5% vom Bruttogewinn
interwetten-small  5% vom Bruttogewinn
bwin-small  5% vom Bruttogewinn

Die Wettanbieter die sich 5% vom Gewinn behalten und diese an den deutschen Fiskus weiterleiten sind unter anderem diese: Bwin, Bet365, Betway oder Interwetten. Allesamt große Namen im Geschäft und mit Bet365 Sportwetten sogar einer der besten Wettanbieter überhaupt. Der Vorteil dabei ist klar. Du bezahlst nur wenn du gewinnst. Bei Verlustgeschäften lohnt es sich für den Buchmacher nicht auch noch die 5% selbst zu tragen. Muss er ohnehin Gewinn an dich ausschütten, versucht er den Verlust so weit wie möglich zu minimieren, also wird die Wettsteuer von dir getragen.

Um dir das Ganze mit einem Beispiel verständlicher zu machen stell dir folgendes Szenario vor:

  • Du spielst 100€ Einsatz auf eine 2.00er Quote.
  • Du gewinnst und hast 200 Euro gemacht.
  • Davon fünf Prozent abziehen und du siehst deinen wahren Gewinn.
  • In diesem Fall: 190€.

Bei Sportingbet, bet at home oder Mybet werden hingegen 5% von deinem Einsatz als Steuer abgetragen. Hier ist besonders Mybet zu erwähnen. Denn dieser Bookie hat immer wieder am Freitag den sogenannten „Steuer-Frei-Tag“. Dann heißt es, dass du für jede gespielte Wette an diesem speziellen Freitag keine Wettsteuer zahlen musst und dir sozusagen 5% sparst. Eine nette Aktion und noble Geste des Bookies (diese Aktion gilt natürlich auch auf der Mybet App).  Auf jeden Fall einmal zuschlagen!

Gibt es auch Vorteile die aus der 5% Wettsteuer resultieren?

Auch wenn es absurd klingen mag, selbst für dich als Kunden ergeben sich aus der 5-prozentigen Wettsteuer einige Vorteile. Natürlich ist es auch davon abhängig wie die Wettanbieter mit dem Thema umgehen. Wie wir gezeigt haben gibt es auch jene die die Kosten selbst stemmen und nicht an die Kunden weiterreichen. Hast du so einen Bookie gefunden dann raten wir dir dennoch die Quoten zu vergleichen. Einige Wettanbieter zahlen zwar für dich die Wettsteuer, holen sich das Geld aber über niedrigere Quoten eventuell retour. Deswegen immer Quoten checken!

Ein Punkt gehört hier aber dennoch erwähnt: Du bist rechtlich total abgesichert und kannst dir sicher sein, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Sportwetten ist legal und staatlich anerkannt. Damit beugt man Betrügereien vor und die schwarzen Schafe haben keine Chance sich am Markt zu etablieren.

Alle Wettanbieter die aktuell am deutschen Markt operieren haben eine gültige EU-weite Sportwetten Lizenz. Meistens werden diese von Malta oder Gibraltar ausgegeben, in einigen Fällen auch von Curacao. Solltest du dir bei einem Anbieter einmal unsicher sein lohnt sich ein Blick in deren Impressum. Hier findest du alle wichtigen Informationen zum Buchmacher und erfährst zudem auch wo er lizensiert ist.

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