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Deutsche Youngsters – wer fährt zur EM 2016?
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Vielversprechende DFB-Talente

Deutsche Youngsters – wer fährt zur EM 2016?

In exakt 52 Tagen wird die Europameisterschaft 2016 in Paris mit dem Duell zwischen Gastgeber Frankreich und Rumänien eröffnet. Zwei Tage später steigt auch Deutschland gegen die Ukraine ins Turnier ein. Rund ein Monat davor, am 17. Mai, wird Joachim Löw seinen vorläufigen EM-Kader bekannt geben. 2014 überraschte der Bundestrainer mit der einen oder anderen Nominierung – zumindest für das vorläufige Aufgebot. Gibt es auch 2016 Überraschungen? Wir haben uns die interessantesten Möglichkeiten angesehen.

Rund ein Monat bevor Joachim Löw Mitte Mai das vorläufige Aufgebot für die EM-Endrunde bekannt geben muss, fallen gleich mehrere Leistungsträger verletzt aus. Jerome Boateng ist zwar schon wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und dürfte keine Probleme haben, rechtzeitig fit zu werden, doch bei anderen Stars scheint es deutlich schlechter auszusehen. So ist die Hoffnung auf eine Teilnahme von Bastian Schweinsteiger minimal, auch für Julian Draxler, Benedikt Höwedes und Emre Can wird es ein Wettlauf mit der Zeit. Spannend: aufgrund der vielen Ausfälle haben sich die EM Wettquoten auf einen Europameister Deutschland verbessert – somit kannst du jetzt bei deinen EM 2016 Sportwetten von höheren Quoten profitieren.

Sollte einer der Stammspieler tatsächlich ausfallen, muss man sich aber keine Sorgen machen. Denn Optionen gibt es genug, ist doch das deutsche Spielerpool so umfangreich wie seit Jahren nicht mehr. Wie gut bereits im Nachwuchs gearbeitet wird, zeigen die zahlreichen Titeln, die in den letzten Jahren gewonnen wurden. Man darf annehmen, dass sich Joachim Löw bereits einige Gedanken gemacht hat, wer im Falle eines verletzungsbedingten Ausfalles nachrücken kann. Wir haben uns mit den möglichen Optionen beschäftigt.

Jonathan Tah

Fuguito (CC BY-SA 3.0)

Defensive: in der Abwehr und im defensiven Mittelfeld sind die Verletzungssorgen am größten. Als Alternativen stehen gleich mehrere Kicker zur Verfügung. In der Innenverteidigung könnte Jonathan Tah von Bayer Leverkusen tatsächlich ins finale Aufgebot rutschen. Der 20-Jährige wurde von Löw bereits im März getestet und durfte gegen England eine Halbzeit ran. Zwar kassierte Deutschland im zweiten Durchgang gleich drei Tore, doch das war sicherlich nicht alleine die Schuld des Youngsters, der in Leverkusen bislang eine hervorragende Saison spielt. Erst im Sommer aus Hamburg gekommen etablierte sich 1,94 Meter große Innenverteidiger schnell und geriet auch in den Fokus größerer Vereine. Eine EM-Teilnahme als Ersatz für Benedikt Höwedes ist durchaus realistisch.

Rechts und links stehen Löw ebenfalls einige interessante Optionen zur Verfügung. Auf der linken Defensiv-Seite könnte Erik Durm ins Team rutschen. Der Dortmunder, der bei der WM 2014 überraschend im endgültigen Aufgebot stand, ist offensiv variabel einsetzbar und zählte nach der Weltmeisterschaft zum Stammpersonal. Eine langwierige Verletzung warf den 23-Jährigen aus der Bahn, weshalb Durm zuletzt im November 2014 im deutschen Kader stand. In den letzten Wochen fand Durm beim BVB zu alter Stärke zurück und könnte sich noch auf den letzten Drücker in den Kader spielen.

Rechts hinten haben Emre Can und Matthias Ginter wohl die Nase vorne, haben aber auch noch nicht vollends überzeugt. Die Chance für Mitchell Weiser? Seit seinem Wechsel von Bayern München zu Hertha BSC hat sich der 21-Jährige stetig gesteigert. In 25 Ligaspielen gelangen dem Rechtsverteidiger zwei Tore und fünf Assist – ein ganz starker Wert für einen Defensiv-Akteur. Nach seinem Debüt in der U21 im November ist Weiser für höhere Aufgaben berufen. Schon jetzt?

Weitere interessante Optionen: Robert Huth, der bei der WM 2006 das deutsche Trikot trug, und mit Leicester City vor dem englischen EM-Titel steht, Niklas Süle, der bei Hoffenheim Woche für Woche überzeugt, oder für das zentrale defensive Mittelfeld Julian Weigl, der nach starken Leistungen in Dortmund von Europas Top-Klubs gejagt wird.

Thomas Rodenbücher (CC BY 2.0)

Thomas Rodenbücher (CC BY 2.0)

Ebenfalls groß sind die Möglichkeiten in der Offensive, wo einige Schalker Spieler hervorstechen. Allen voran Leroy Sane, der sich Frühjahr schneller als erwartet ins Rampenlicht spielte und mittlerweile fester Bestandteil der Königsblauen ist. Das Debüt im Nationalteam folgte im November 2015 – es sollte das einzige Spiel im deutschen Trikot bleiben. Im Frühjahr gab es den ersten Knick in der jungen Karriere Sanes, der sich immer wieder nur auf der Bank wiederfand. Zuletzt zeigte die Formkurve aber wieder nach oben. Noch rechtzeitig?

Ebenfalls auf dem Radar von Jogi Löw befinden sich Max Meyer und Leon Goretzka, die 2014 bereits im erweiterten Aufgebot für die Weltmeisterschaft standen, den letzten Cut aber nicht überstanden. Beide haben – wie auch Sane – ein Länderspiel absolviert und zählen bei Schalke zum Stammpersonal. Meyer weist ähnliche Scorerwerte wie Sane auf, spielte aber zuletzt in der U21. Goretzka, ebenfalls Schlüsselfigur bei den Knappen, fiel in den letzten Wochen wegen einer Schulterverletzung aus und dürfte die EM in Frankreich nur vor dem TV-Gerät verfolgen.

Neben Sane die besten Chancen auf einen Kaderplatz hat Julian Brandt, dessen Formkurve in den letzten Wochen steil nach oben zeigte. Gleich mehrmals traf der Flügelspieler für Bayer Leverkusen zum wichtigen 1:0. Auch wenn er selber nicht mit einer EM-Teilnahme rechnet und sich eher auf das Olympische Fußballturnier konzentriert, ist ein Anruf von Löw durchaus realistisch. Übrigens: tipbet, der Trikotsponsor von Bayer 04 Leverkusen, erobert gerade den deutschen Wettmarkt. Wenn auch du von tollen Angeboten und Wett-Specials profitieren willst, empfehlen wir dir unsere Seite über den tipbet Bonus. Dort erfährst du alles, was du zu dieser lukrativen Offerte wissen musst.

Weitere Möglichkeiten für das offensive Mittelfeld und den Angriff: Lars Stindl, der in der laufenden Saison 27 Scorerpunkte in 37 Partien markierte, oder Daniel Didavi, die Stuttgarter Lebensversicherung.

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