Guardiolas Zukunft hängt von der Königsklasse ab

Wenige Trainer genießen die Anerkennung eines Pep Guardiolas. Jeder Schritt den er tätigt wird von Spielern, Klubs und von den Medien notiert und bewertet. Daneben gibt es mit Mourinho nur noch einen Kollegen, der in ähnlicher Weise die Massen begeistert und gleichzeitig spalten kann. Das geht einher mit viel Druck und Erwartungshaltung – was zählt ist der Erfolg.

Seine erste Amtszeit als Trainer im Profifußball durfte Pep Guardiola bei seinem Heimatverein FC Barcelona verbringen. Ganze vier Jahre blieb er im Nou Camp und feierte dabei 14 Titel mit seinem Team, was ihn zum erfolgreichsten Barca Coach aller Zeiten macht. Diese Zeit war nicht nur erfolgreich, für Pep war es auch intensiv und kräftezehrend. Die Konsequenz: ein Jahr Auszeit, ein sogenanntes Sabbatical. In diesem Jahr gab es kaum einen Spitzenklub, der nicht versuchte Guardiola zu verpflichten – am Ende machten die Bayern das Rennen, die den Spanier für drei Jahre unter Vertrag nahmen.

Für die Bayern war es keine Notsituation und kein Schritt heraus aus einer bis dahin erfolglosen Zeit: eher das Gegenteil war der Fall. Mit Jupp Heynkes konnte das historische Triple gefeiert werden, mit dem furiosen Champions League Sieg gegen den großen Rivalen aus Dortmund. Die Verantwortlichen wussten aber, dass man neue Impulse benötigt – Guardiola übernahm und setzte den Erfolgslauf fort. Fünf Trophäen in weniger als zwei Jahren sind eine Marke die es zu wiederholen gilt. Was aber noch fehlt, ist der Gewinn der Champions League Trophäe.

Letztes Jahr war man schon auf einem guten Weg die Königsklasse erneut zu gewinnen. Überraschend schnell schien das Team zu verstehen was Guardiola von ihnen verlangt. Die Meisterschaft war so früh entschieden wie noch nie in der Bundesliga Geschichte. Doch der baldige Erfolg in der Liga hatte einen Nachteil: die Spannung ließ nach und die letzte Konzentration schien nicht mehr vorhanden. Die Konsequenz daraus war eine herbe Schlappe im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid. Doch man hat aus den Fehlern der vergangenen Saison gelernt und will es nun gegen Barca im Halbfinale besser machen. Ein besonderes Match für Pep, aber auch für seine früheren Spieler rund um Messi und Co.

Die Bayern gelten in dieser Saison dennoch nicht als die großen Favoriten auf einen Sieg in der europäischen Spitzenklasse – Barcelona beeindruckt Fans, aber auch Buchmacher in höheren Maßen, als es die Bayern bisher getan haben. Tippt man dennoch auf Bayern als nächster Champions League Sieger, gibt es starke 3,50er Quoten bei Bet365 im Angebot. Größer sehen die Bookies die Chance, dass Bayern das Finale erreicht – hier bietet beispielsweise BetVictor 1,91er Quoten an. Etwas kleiner als die für einen CL-Sieg, aber immer noch verlockend. Wettet man hingegen auf einen Finaleinzug Barcelonas bekommt man bei Bet365 deutlich weniger mit 1,73.

Gelingt es Guardiola in diesem Jahr erneut nicht, mit den Bayern die Königsklasse zu gewinnen, könnten entweder er oder die Bayern die Konsequenz daraus ziehen und getrennte Wege gehen. Manchester City würde ihn mit offenen Armen empfangen. Die Skyblues sind schon seit längerem an dem Katalanen dran. Sie würden ihn auch nach einem Vertragsende bei Bayern 2016 wohlwollend aufnehmen. Umso erstaunlicher, dass die Quoten darauf, dass Pep der nächste Trainer bei Man City wird bei Bwin mit 5,00 durchaus ansehnlich sind. Das resultiert vermutlich daraus, dass man zwischenzeitlich noch einen anderen Nachfolger für Pellegrini erwartet.

Guardiola lebt für den Erfolg und sein Ziel ist es, das Maximum aus sich und seinen Spieler herauszuholen. Die hohe Intensität mit der er jeden Spieltag und auch die Trainingseinheiten durchlebt, fordert seinen Tribut. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass er nach drei bis vier Jahren eine Veränderung braucht und eine neue Herausforderung sucht. Um ihn bei Laune zu halten, gilt es also die Champions League zu gewinnen und Europa im besten Fall über Jahre zu dominieren.

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